Als der Sommer eine Farbe verlor


„Als der Sommer eine Farbe verlor“  von Maria Regina Heinitz

„Als der Sommer eine Farbe verlor“
von Maria Regina Heinitz

„Als der Sommer eine Farbe verlor“
von Maria Regina Heinitz
Für Bénédicte und Marcel ist es ein unbeschwerter Sommertag, 1976 in Hamburg  – sie toben mit ihrer Großmutter im Garten herum und genießen später die herrlichen Pfannkuchen!
Später findet Bénédicte ihre Mutter Aimée in deren Atelier, sie hatte versucht sich das Leben zu nehmen. Die Mutter wird mit dem Krankenwagen abtransportiert und die Kinder erfahren nicht, was mit der Mutter geschieht.
Kurz darauf zieht der Vater mit den Kindern „in eine Kleinstadt mitten im plattesten Landstrich Deutschlands. Der Ort hieß Sprede.“ – tiefste westfälische Provinz.
Der Vater leitet dort das „Irrenhaus“, die Familie zieht in die riesige Dienstvilla, der Vater ist kaum zu Hause und die Kinder bleiben sich selbst überlassen.
Nach einiger Zeit der fast „Verwahrlosung“ kommt Gertrud, eine Haushälterin, Tochter westfälischer Bauern und übernimmt den Haushalt und die „Erziehung“ der Kinder. Von der Mutter kommen kleine Briefe mit Zeichnungen, aber wann und ob sie zurück kommt, erfahren sie nicht. Sie leben und erleben in diesem kleinen Ort mit all seinen Geschichten, sie wachsen heran immer ohne Wissen um ihre Mutter.
Die franz. Großmutter ist in diesen Jahren wohl der einzige Lichtblick im Leben der Kinder, aber auch von ihr erfahren sie nichts über Aimée. Erst als Bénédicte schon fast erwachsen ist, kann sie das Geheimnis lüften.

Auch wenn die Geschichte manchmal höchst traurig ist, gibt es auch viele nette und kuriose Geschichten, vor allem auch im Leben der Menschen dieses kleinen Ortes, die alle ihre Geheimnisse haben. Die Zeit, 1976 ist ja nun noch nicht so weit weg, erscheint aber manchmal doch  sehr weit – es war wirklich eine ganz andere Zeit!!

8. Juni 2017 N. N.